Nikola Anne Mehlhorn

Autorin

 

Rezensionen 

 

 

"Windschrift Nord - Verstörende Geschichten, die den Menschen in seiner Ausgeliefertheit an das Schicksal schildern.

Die drei lose miteinander verknüpften Geschichten handeln in der Gegenwart, sind jedoch in einem archaischen Duktus, der an Sagen, Märchen, aber auch biblische Erzählungen gemahnt, abgefasst. Das beginnt schon auf der ersten Seite, wo die Geburt der Heldin geschildert wird. Was dann folgt, sind Begehren, Liebe, Verrat und Tod. Die Autorin bedient sich aus dem Schatz verschiedener Mythologien und formt damit den Stoff, aus dem das Leben der Menschen (und der Literatur) gemacht ist. Das bäuerliche Norddeutschland ist die Kulisse, vor der sich wilde Tragikomödien abspielen. Die Menschen, determiniert von ihren Trieben, sind unfähig zur Sublimierung und dem grausamen Spiel des Schicksals ausgeliefert. Das klingt pathetisch, doch die unbändige sprachliche Virtuosität der Autorin und ihr herrlicher Sinn für Komik machen diese Geschichten zu einem grandiosen Lesevergnügen.

Es erstaunt nicht, dass Nikola Anne Mehlhorn Musikerin ist: Sie beherrscht es auch auf dem Papier meisterhaft, das Brausen des Windes, das Klatschen der Wellen, ja überhaupt den Gesang des Universums hörbar zu machen."

Österreichische Bibliotheksnachrichten

 

 

„Nikola Anne Mehlhorn hat einen packenden, lakonischen Ton gefunden. (..) „Sternwerdungssage“ wäre kaum so eindrucksvoll, fehlte ihm Mehlhorns Wortkunst. Zum gescheiten Sinnspruch tendierend, besitzen ihre knappen Sätze eine Assoziationsdichte, wie man ihr sonst nur in der Lyrik begegnet.“

Süddeutsche Zeitung

 

„Weisheiten von aphoristischer Schärfe (...) Weithin findet sich keine Literatur, die das Unglück des Daseins auf so knappem  Raum mit solch wütender Radikalität aus das Drama des Einzelnen bezieht.“

Neue Zürcher Zeitung

 

 „Die Autorin arbeitet mit musikalischen Motiven, Refrain, Chor und Litanei. Sie bedient sich des Fundus´ der Mythologie und Bibelkunde, gebraucht Techniken von Comicstrip und Slapstick. (...) Schräg, lakonisch, ambitioniert. Schreiben kann sie.“

Frankfurter Rundschau

 

„Von einer seltsamen, kaltglitzernden, metaphern- und geschichtenschweren, dennoch ungewöhnlich leichten Parallelwelt erzählt die Hebbelpreisträgerin Nikola Anne Mehlhorn.“

Welt am Sonntag

 

„Nach der mit Preisen geradezu überschütteten Debüterzählung „Brachmond“ ist „Sternwerdungssage“ der zweite große Wurf der Hamburgerin und gelernten Hornistin Nikola Anne Mehlhorn - und in seinem doppeldeutigen Titel steckt ihre Kunst wie in einer Nussschale.“

Badische Zeitung

 

„Nikola Anne Mehlhorn schreibt ein sehr schönes Buch.“

Der Tagesspiegel

 

„Sternwerdungssage“ - ein geheimnisvoller Titel. Die Handlung ist gruselig. (...)  Wer es mit dem Teufel zu tun hat, ist vielleicht geneigt, sich auf die Suche nach Gott zu begeben.“ 

NDR 2

 

„Surreales, Skurriles, Mythen sind plötzlich da. (..) Die stählerne Sprache, die Explosion der kurzen Sätze, die Eigenfarbigkeit der Bilder. (...) Die Autorin ist ein Multitalent. Solohornistin mit Literaturpreisen. Eine Sprachbegabung mit schöpferischen Blitzen.“

Rhein-Zeitung

 

„Was Nikola Anne Mehlhorn da konstruiert hat, ist die moderne Version des biblischen Hiob. Dass diese Geschichte nicht danebengeht und auch noch mit viel und vor allem schwarzen Humor erzählt wird, zeugt vom Talent und der Sprachkraft der Hebbel-Preisträgerin.“

Wirtschaftswoche